2018 EIN RÜCKBLICK

Ein erfolgreiches Jahr geht aus beruflicher Sicht für uns zu Ende. Im Motorsport war es eher ruhiger. Die größte Herausforderung des Jahres war die Vorbereitung der 25. ADAC Enduro Geländefahrt Burg. Leider fiel diese, wie viele andere Offroadveranstaltungen dem Wetter zum Opfer. Die Trockenheit und damit verbundene hohe Waldbrandstufe ließ einen Start einfach nicht zu.
So blieb es in diesem Jahr bei einigen kleinen Testfahrten mit diversen Autos um im Training zu bleiben. Vielleicht ergibt sich wieder ein Start bei einer interessanten Rallye. Die Pläne und Projekte dazu werden konkreter.
Ja und dann das Thema Afrika:) Nach unserem letzten Start bei der East African Safari Rally kehrte dazu etwas Ruhe ein. Es war unser dritter Start mit dem Trabi bei einer der härtesten Rallye der Welt und alle guten Dinge sind drei. ABER. Wer einmal vom Safari Fieber erfasst wurde wird schnell zum „Wiederholungstäter“ und ein weiters Sprichwort heißt, vier Beine hat der Tisch:) Also gibt es schon wieder Gespräche für ein neues Projekt. Nicht in 2019 aber vielleicht danach.
Wir werden sehen. Zuerst werde ich mit Ronald sprechen, der mit mir jetzt seit 25 Jahren zusammen im Rallyeauto sitzt.

Das gesamte MIKA Team und besonders ich wünschen Euch eine geruhsame Weihnacht und alles Gute für das neue Jahr. Bleibt alle gesund und lasst es krachen:)

Übrigens:
2008, vor 10 Jahren sind wir beim WM Lauf in Jordanien erfolgreich am Start gewesen.


Vor 20 Jahren, 1998 war dann die Libanon Rallye(Middle East Championship) und der WM Lauf in Australien im Programm

Vor 30 Jahren, 1988 kämpfte ich noch um Punkte für die DDR Meisterschaft

25 Jahre RALLYEWELTMEISTERSCHAFT

Genau heute vor 25 Jahren bin ich bei meinem ersten Rallye Weltmeisterschaftslauf gestartet.
Die 48. Lombard RAC Rallye in Großbritanien. Sie war damals das Finale der WM 1992. Die Srecke ging über 4 Tage (es wurde natürlich auch im Dunkeln gefahren), 2463 Gesamtkilometer davon 567,8 Sonderprüfung. Auch dabei der legendäre „Kielder Forest“
Es gab 162 Nennungen und 101 Autos waren im Ziel. Dazu gehörten auch wir und waren nicht die Letzten!
Damals war noch Gunter Friedemann mein Co-Pilot. Ronald sollte erst ab der Safari Rallye 1994 neben mir sitzen. Aber dazu später mehr.

Vielen Dank an alle Wegbegleiter die in den 25 Jahren an meiner Seite waren. Es sollten noch 27 WM Läufe folgen und vielleicht kommt ja noch der eine oder andere dazu. Wer weiss😀

NEUES BEI MIKA

Nachdem es nach der letzten East African Safari Rally etwas ruhiger bei uns geworden ist, steht in diesem Jahr wieder eine neue Herausforderung an. Die internationale Enduro Geländefahrt Burg zählt 2017 zur Europameisterschaft. Das bedeutet natürlich für mich und unser Organisationsteam viel Arbeit, um allen Teilnehmern eine tolle Veranstaltung zu bieten.

http://enduro-europa.com/

In punkto Rallye werden wir in diesem Jahr viel als „Markenbotschafter“ für unsere Heidebrauerei Colbitz unterwegs sein. Da unser Safari Trabi der einzige ist, der jemals an einer der härtesten Rallye´s der Welt teilgenommen hat, wird er bei vielen Veranstaltungen zu sehen sein.

Ja und dann möchte ich in näherer Zukunft auch mal wieder in den Rallye WM Zirkus reinschauen. Wenn sich die Gelegenheit bietet, wollen Ronald und ich nochmal einen Lauf in Angriff nehmen.

Übrigens:

Zurzeit läuft gerade die Schweden Rallye, der 2.Lauf der WM 2017. Genau vor 20 Jahren sind Ronald und ich das erste Mal mit unserem Toyota Celica in Schweden an den Start gegangen und haben uns von den Skandinaviern „mächtig verhauen“ lassen:)

https://www.ewrc-results.com/final.php?e=165

Damals war mal wieder wenig Schnee in Schweden, so dass die berühmten Schneewände an die man sich mit dem Auto anlehnen konnte nicht vorhanden waren. Mit „160 Sachen“ durch den vereisten Wald war doch eine ganz neue Erfahrung für uns.  Mehr als ein Achtungserfolg war da nicht drin. Aber etwas später im Jahr in Spanien sah es schon viel besser aus.

Einfach Genial im MDR

Einfach genial | 22.03.2016 | 19:50 Uhr Unterwegs mit Renn-Trabi Fritzi

„Du bist verrückt, das klappt niemals.“ Solche Kommentare musste sich Michael Kahlfuß aus Möckern bei Magdeburg öfter anhören, bevor er zu dem größten Abenteuer seines Lebens aufbrach. Mit einem Trabant nahm er im November letzten Jahres an einer der härtesten Rallyes der Welt teil, der „East African Safari Rallye“ quer durch Ost-Afrika. „Rennpappe Fritzi“ nennt Kahlfuß liebevoll sein Fahrzeug. Matze Brand ist bei dem Rallyefahrer zu Besuch, schaut sich Fritzi genauer an und dreht eine Runde mit dem ungewöhnlichen Fahrzeug.